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Glossar.

Verständliche Definitionen für die Begriffe rund um Dokumentenautomatisierung und KI-gestütztes juristisches Drafting.

Dokumentenautomatisierung
Software, die ein Dokument aus einer regelbasierten Vorlage zusammensetzt: Je nachdem, wie Sie einen Fragebogen beantworten, entscheidet die Logik der Vorlage, welche Klauseln, Textbausteine und Berechnungen einfließen — und in welcher Form — und fügt sie an der richtigen Stelle ein. Auch als Dokumentenerstellung oder regelbasiertes Drafting bezeichnet. Wird vor allem für Verträge und andere juristische Dokumente genutzt, die einer wiederkehrenden Struktur folgen, sich aber im Detail unterscheiden — etwa Lawlifts Document Automation.
No-Code-Vorlagen für juristische Dokumente
Eine Vorlage, bei der Logik — Bedingungen, Berechnungen, Variablen — über eine visuelle Oberfläche definiert wird, statt sie zu programmieren. No-Code-Editoren ermöglichen es, die eigene Entwurfslogik ohne Entwicklerkenntnisse selbst abzubilden, wie im Vorlagen-Editor von Lawlift.
KI-Vertragserstellung
Der Einsatz generativer KI, um einen Vertrag oder ein anderes juristisches Dokument zu erstellen oder zu unterstützen — ausgehend von einem Prompt, einer Vorlage oder einem angepassten früheren Dokument. Manche Tools erzeugen frei formulierten Text; andere, wie Lawlift Intelligence, beschränken die KI auf die freigegebene Sprache der eigenen Kanzlei oder Rechtsabteilung.
KI-Vertragsprüfung (Redlining)
Der Einsatz von KI, um einen Vertrag zu lesen und Risiken, fehlende Klauseln oder Abweichungen von einem Playbook zu erkennen — meist als vorgeschlagene, nachverfolgbare Änderungen, die eine Person prüft und annimmt oder ablehnt, statt das Dokument eigenständig umzuschreiben. So geht Lawlift Intelligence damit um.
Nachverfolgte Änderungen (Tracked Changes)
Eine Bearbeitungsfunktion — nativ in Microsoft Word und fester Bestandteil juristischer Drafting-Arbeit —, die jede Einfügung, Löschung und Formatänderung als sichtbare, zuordenbare Änderung festhält, sodass jede Änderung einzeln geprüft und angenommen oder abgelehnt werden kann.
Guardrail-KI
Ein Ansatz für den Einsatz von KI beim juristischen Drafting, bei dem die Ausgabe der KI auf die eigenen freigegebenen Vorlagen, Klauseln und Regeln beschränkt bleibt, statt frei formulierten Text zu erzeugen. Ziel ist, die Geschwindigkeit der KI mit der Verlässlichkeit vorab freigegebener Sprache zu verbinden — der Ansatz hinter Lawlift Intelligence.
Dokumentenanonymisierung
Das automatische Erkennen und Entfernen oder Ersetzen von Namen, Adressen, Geldbeträgen und anderen identifizierenden Angaben in einem Dokument — typischerweise bevor es extern geteilt, als Arbeitsprobe verwendet oder zu Analysezwecken verarbeitet wird.
KI-Word-Add-in für juristische Arbeit
Ein KI-gestütztes Drafting- oder Prüfungstool, das als Add-in direkt in Microsoft Word integriert ist statt als separate Webanwendung — sodass Dokumente mit KI-Unterstützung entworfen, bearbeitet und geprüft werden können, ohne das gewohnte Textverarbeitungsprogramm zu verlassen, wie Lawlifts Word-Add-in.
Deterministische Automatisierung vs. agentische KI
Zwei unterschiedliche Ansätze zur Erstellung juristischer Dokumente. Deterministische Automatisierung folgt fest definierten Regeln — dieselben Eingaben führen immer zum selben Ergebnis, was sie vorhersehbar und nachvollziehbar macht. Agentische KI erzeugt oder passt Text dynamisch je nach Kontext an — flexibler, aber weniger vorhersehbar. Viele Rechtsteams brauchen beides, weshalb Lawlift beides anbietet.
EU-Datenresidenz
Wo die Server eines Anbieters — und bei KI-Tools das KI-Modell selbst — physisch stehen und welches Datenschutzrecht dadurch gilt. Für Rechtsteams in der EU, die mit sensiblen Daten arbeiten, ist es oft keine bloße Präferenz, sondern eine Compliance-Anforderung, sowohl das Hosting der Anwendung als auch die KI-Verarbeitung innerhalb der EU zu halten. So handhabt Lawlift das.