Glossar.
Verständliche Definitionen rund um regelbasierte Dokumentenautomatisierung sowie zusätzliche Funktionen für Entwurf, Bearbeitung und Prüfung.
- Dokumentenautomatisierung
- Ein regelbasiertes Verfahren, das ein Dokument aus einer Vorlage zusammensetzt: Je nachdem, wie Sie einen Fragebogen beantworten, entscheidet die Logik der Vorlage, welche Klauseln, Textbausteine und Berechnungen einfließen - und in welcher Form - und fügt sie an der richtigen Stelle ein. Auch als automatische Dokumentenerstellung bezeichnet. Sie wird vor allem für Verträge und andere juristische Dokumenttypen genutzt, deren Inhalte auf derselben freigegebenen Grundstruktur und Entscheidungslogik beruhen, sich aber mit fallbezogenen Varianten, Bedingungen und Berechnungen erheblich unterscheiden können - so etwa in Lawlifts Dokumentenautomatisierung. Arbeitet sie deterministisch, führen gleiche Eingaben immer zum gleichen Ergebnis. Lawlift kann mithilfe von KI aus einem oder mehreren Ausgangsdokumenten einen ersten Vorschlag für eine regelbasierte Vorlage erstellen. Nach der fachlichen Prüfung und Freigabe bestimmt deren Logik die später erzeugten Dokumente; zusätzliche KI-Funktionen unterstützen bei Bedarf Entwurf und Prüfung.
- Vertragsautomatisierung
- Dokumentenautomatisierung, angewendet auf Verträge: NDAs, Lieferverträge, Arbeitsverträge und ihre Nachträge. Die freigegebenen Klauseln und die Entscheidungslogik dahinter stecken in einer Vorlage, ein Fragebogen erzeugt den mandats- oder fallspezifischen Vertrag. In der juristischen Praxis werden Vertragsautomatisierung und Dokumentenautomatisierung fast synonym verwendet, weil dieselben Vorlagen auch Beschlüsse, Schreiben und Anlagen erzeugen. Lawlifts Dokumentenautomatisierung deckt beides ab.
- Document Assembly
- Der klassische Name für regelbasierte Dokumentenautomatisierung: Ein fertiges Dokument wird aus freigegebenen Bausteinen - Klauseln, Definitionen, Anlagen - zusammengesetzt, ausgewählt und befüllt durch die Logik der Vorlage. Die Begriffe Document Assembly, Dokumentengenerierung und Dokumentenautomatisierung werden heute weitgehend synonym verwendet.
- Dokumentengenerierung
- Das programmatische Erzeugen eines fertigen Dokuments - aus einer Vorlage und strukturierten Daten (einem API-Aufruf, einem Fragebogen, einem Datensatz aus einem anderen System) statt von Hand. In der juristischen Arbeit ist die Dokumentengenerierung meist die Ausgabestufe der Dokumentenautomatisierung, wie in Lawlift: Dokumente entstehen aus Vorlagen per Fragebogen, Publikationslink oder API.
- No-Code-Vorlagen für juristische Dokumente
- Eine Vorlage, bei der Logik - Bedingungen, Berechnungen, Variablen - über eine visuelle Oberfläche definiert wird, statt sie zu programmieren. No-Code-Editoren ermöglichen es, die eigene Entwurfslogik ohne Entwicklerkenntnisse selbst abzubilden, wie im Vorlagen-Editor von Lawlift.
- Guardrail-Vorlage
- Ein optionaler Ausgangspunkt für KI-Entwürfe, der ein freigegebenes Musterdokument mit einem Fragenkatalog verbindet. Die KI nutzt beides als Kontext, wenn sie den Text an einen Fall anpasst. Weil das Ergebnis generiert und nicht deterministisch ist, wird es vor der Verwendung fachlich geprüft - der Ansatz hinter Lawlifts Lösung für den Dokumententwurf.
- KI-gestützte Vorlagenautomatisierung
- Der Einsatz von KI, um aus einem oder mehreren Ausgangsdokumenten einen Vorschlag für eine Automatisierungsvorlage zu erstellen. Die Software erkennt variable Inhalte und erstellt Vorschläge für Textbausteine, Fragen, Bedingungen und Regeln. Ein Mensch prüft und bearbeitet die Vorschläge und gibt anschließend die Vorlage frei, wie bei Lawlifts Vorlagenautomatisierung. Die damit erzeugten Dokumente folgen danach der freigegebenen Regellogik.
- KI-Vertragserstellung
- Der Einsatz generativer KI, um einen Vertrag oder ein anderes juristisches Dokument zu erstellen oder dabei zu unterstützen - ausgehend von einer Aufgabenbeschreibung, einer Vorlage oder einem ähnlichen früheren Dokument. Das Ergebnis ist nicht deterministisch und muss deshalb fachlich geprüft werden. Lawlifts Lösung für den Dokumententwurf zeigt vorgeschlagene Bearbeitungen als nachverfolgte Änderungen in Word.
- KI-Vertragsprüfung (Redlining)
- Der Einsatz von KI, um einen Vertrag zu lesen und auf mögliche Risiken, fehlende Klauseln oder Abweichungen von einem Playbook hinzuweisen - meist als vorgeschlagene, nachverfolgte Änderungen, die eine Person prüft und annimmt oder ablehnt, statt das Dokument eigenständig umzuschreiben. So unterstützt Lawlift bei der Dokumentenprüfung.
- Nachverfolgbare Änderungen (Tracked Changes)
- Eine Bearbeitungsfunktion - nativ in Microsoft Word und fester Bestandteil juristischer Entwurfsarbeit - , die jede Einfügung, Löschung und Formatänderung als sichtbare, zuordenbare Änderung festhält, sodass jede Änderung einzeln geprüft und angenommen oder abgelehnt werden kann.
- Dokumentenanonymisierung
- Das automatische Erkennen und Entfernen oder Ersetzen von Namen, Adressen, Geldbeträgen und anderen identifizierenden Angaben in einem Dokument - typischerweise bevor es extern geteilt, als Arbeitsprobe verwendet oder zu Analysezwecken verarbeitet wird.
- Anonymisierung juristischer Dokumente
- Das Entfernen oder Ersetzen personenbezogener und geschäftlich sensibler Angaben in einem juristischen Dokument, damit es geteilt, als Muster verwendet oder weiterverarbeitet werden kann, ohne diese Angaben offenzulegen. Es geht um mehr als Namen: Adressen, Beträge, Daten und Aktenzeichen müssen im gesamten Dokument einheitlich ersetzt werden. Lawlift anonymisiert Dokumente in Word, mit oder ohne nachverfolgbare Änderungen.
- Juristische Dokumentenprüfung
- Die Prüfung eines Vertrags oder eines anderen juristischen Dokuments anhand definierter Anforderungen: ein Playbook, eine Norm, eine frühere Fassung oder interne Standards. KI-gestützte Prüfung markiert Abweichungen und fehlende Inhalte und schlägt Änderungen vor, die eine Juristin oder ein Jurist annimmt oder ablehnt. Lawlifts Prüffunktionen liefern einen strukturierten Bericht oder nachverfolgbare Änderungen in Word.
- Word-Add-in für Dokumentenautomatisierung
- Dokumentenautomatisierung als Add-in direkt in Microsoft Word - nicht als separate Webanwendung. Dokumente entstehen aus regelbasierten Vorlagen; Funktionen für Entwurf, Bearbeitung und Prüfung arbeiten mit nachverfolgten Änderungen. Beides geschieht, ohne das Textverarbeitungsprogramm zu verlassen - wie bei Lawlifts Lösungen für Entwurf, Bearbeitung und Prüfung in Word.
- Regelbasierte Dokumentenautomatisierung und erweiterte Funktionen
- Regelbasierte Automatisierung folgt einer vorab festgelegten Vorlagenlogik: Gleiche Eingaben führen immer zum gleichen Ergebnis. Dadurch bleibt der Prozess vorhersehbar und nachvollziehbar. Optionale KI-Funktionen erzeugen oder bearbeiten Text flexibler; ihr Ergebnis muss deshalb von Menschen geprüft werden. Bei Lawlift bildet die regelbasierte Dokumentenautomatisierung den Kern. KI-Funktionen werden nur dort ergänzt, wo sie sinnvoll sind.
- MCP (Model Context Protocol)
- Ein offener Standard, über den KI-Assistenten externe Tools und Datenquellen über eine einheitliche Schnittstelle nutzen. Lawlift MCP verbindet Assistenten mit freigegebenen Vorlagen, Vorlagenautomatisierung, Entwurf und Prüfung. Der Server existiert, ist aber noch nicht öffentlich verfügbar.
- Lawlift: Dokumentenautomatisierung und erweiterte Funktionen
- Lawlift ist ein Produkt für Dokumentenautomatisierung. Im Kern erstellt es Dokumente deterministisch aus freigegebenen Texten, Fragen und Regeln. Erweiterte Funktionen für Entwurf, Bearbeitung und Prüfung unterstützen weniger vorhersehbare Dokumentenarbeit in Microsoft Word und lassen sich bei Bedarf ergänzen.
- EU-Datenresidenz
- Wo die Server eines Anbieters - und bei KI-Tools das KI-Modell selbst - physisch stehen und welches Datenschutzrecht dadurch gilt. Für Rechtsteams in der EU, die mit sensiblen Daten arbeiten, ist es oft keine bloße Präferenz, sondern eine Compliance-Anforderung, sowohl das Hosting der Anwendung als auch die KI-Verarbeitung innerhalb der EU zu halten. So handhabt Lawlift das.